Gemeinsam leben

Die tägliche Andacht, die gemeinsamen Mahlzeiten und der Freiraum, den jeder für sich behält.

Eine Hand greift in die Saiten einer Gitarre

Geistliche Heimat

Gemeinsam leben darf eine große Bereicherung sein, kann aber auch zugleich eine gewisse Herausforderung darstellen. Doch als Glaubensgemeinschaft sehen wir darin eher eine große Chance, im Alter die Vielfalt des Glaubens und die „Gemeinschaft der Gläubigen“ zu erleben und zugleich auch im Gebetsauftrag in die große weltweite Glaubensgemeinschaft gestellt zu sein.

Heimat darf dort sein, wo die Bewohner und Mitarbeiter bewusst den gleichen Weg gehen, trotz unterschiedlicher geistlicher Herkunft. Die Ausrichtung auf Jesus ist das Entscheidende und zugleich Verbindende.

Im Andachtsraum werden täglich Andachten und Gebetstreffen gehalten. Das Hören auf Gottes Wort stärkt und erbaut die Gemeinschaft. Regelmäßig wird ein Gottesdienst mit Abendmahl gefeiert. Die Gottesdienste und Andachten werden zusätzlich in die Zimmer übertragen.

Missionarinnen und Missionare besuchen gerne das Haus während ihres Heimataufenthaltes und berichten von ihrer Arbeit. Es wird regelmäßig Fürbitte für sie gehalten.

Die Bewohner singen gern zur Ehre Gottes und feiern Geburtstage und Feste.

Mehrmals im Jahr erscheint der Freundesbrief mit Berichten von aktuellen Geschehnissen im Haus. Nicht selten wird auch ein ermutigendes Gedicht dort abgedruckt, das eine Bewohnerin verfasst hat. So kommen immer wieder die verschiedensten Begabungen der Bewohner zur Geltung.

Das Missionsheim ist dankbar für einen großen Freundeskreis. Der Freundesbrief kann über die auf der Seite Kontakt angegebenen Wege angefordert werden und wird gern zugesandt.

Außerhalb des Missionsheimes finden in der Kirchengemeinde, neben den Sonntagsgottesdiensten, auch ein regelmäßiges Seniorenfrühstück und Chorproben statt.

Eine aufgeschlagene Bibel auf einem Holztisch
Ein aufgeschlagenes Liederbuch in zwei Händen
Die Bewohner singen gern zur Ehre Gottes.

Der Alltag

Der Alltag darf sich sehr kurzweilig gestalten. Das Frühstück kann von 8.00–8.30 Uhr eingenommen werden. Die täglichen Andachten finden von 9.30 Uhr bis ca. 10.15 Uhr statt. Das gemeinsame Mittagessen wird um 12.00 Uhr eingenommen. Ab 14.00 Uhr wird ein Nachmittagskaffee mit Keksen oder Kuchen angeboten. Das Abendessen findet um 17.30 Uhr statt.

Der Bewohner hat dabei auch die Freiheit, nur an bestimmten Mahlzeiten teilzunehmen.

Oft bilden sich kleine Gruppen von Bewohnern, die zusammen Spaziergänge unternehmen, draußen im Grünen zusammensitzen oder die Zeit mit Gesellschaftsspielen in den Gemeinschaftsräumen verbringen.

Jeder Bewohner ist frei in der Entscheidung, an einer gemeinsamen Aktivität teilzunehmen oder nicht.

Zwei Frauen stehen nebeneinander und lachen
Jemand schneidet eine Erdbeertorte an
Abendbrot auf dem Tisch: Brot, Käse, Wurst, Radieschen und Salate
Eine Hand liegt auf der Hand einer älteren Person

Privatsphäre

Wichtig ist, dass jeder Bewohner seine Privatsphäre nach seinen Bedürfnissen leben kann und darf. Zugleich funktioniert aber eine Gemeinschaft nur, wenn sich die Einzelnen, so weit wie möglich, durch ihre Anwesenheit in die Gemeinschaft einbringen. Zugleich darf der Einzelne auch „das Getragenwerden“ in der Gemeinschaft in schwierigen Zeiten erleben. Deshalb ist das Respektieren der Person, der Bedürfnisse und Einschränkungen ein wesentlicher Punkt im Leben unserer Hausgemeinschaft.

Eine Frau liest in einem Sessel vor einem Bücherregal

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ulrich Müller, Hausleitung

Anrufen 06226 952130